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Wenn „Weiter so" keine Zukunft hat —
und es trotzdem nicht vorangeht.

Dann fehlt oft noch etwas Entscheidendes – selbst wenn auf den ersten Blick alles klar erscheint.

Bei Eigentümer-Unternehmern und Familienunternehmen sind zwei Welten untrennbar miteinander verbunden: das Unternehmen und das Persönliche. Genau dort entstehen viele der schwierigsten Entscheidungen, Übergänge und Krisen.

Als Gesellschafter der Wilh. Werhahn KG und Wirtschaftsingenieur kenne ich diese beiden Welten von innen.

Als Advisor und neutraler Sparringspartner mache ich verdeckte Zusammenhänge sichtbar. Auf Wunsch bleibe ich, bis es funktioniert.

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oder direkt: +49 89 203 19029

Dr. Michael Werhahn

Wo Eigentum, Unternehmensführung und Familie zusammenkommen

Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die Verantwortung und Konsequenzen ihres Handelns selbst tragen.

In Eigentümer-Unternehmen und Familienunternehmen lassen sich geschäftliche und persönliche Fragen oft nicht voneinander trennen. Strategische Entscheidungen berühren gleichzeitig Verantwortung, Eigentum, Familie, Führung und die Zukunft des Unternehmens.

Entscheidend ist, herauszuarbeiten, welche dieser Aspekte für die aktuelle Situation relevant sind und wie sie zusammenhängen. Erst wenn das sichtbar wird, entsteht der Hebel, an dem sich die Situation löst.

Klassische Unternehmensberatung hat ihr Mandat im Geschäftlichen. Coaching hat sein Mandat im Persönlichen. Ich arbeite in dieser Lücke. Ich erkenne Zusammenhänge, entwickle individuelle Lösungen und begleite auf Wunsch die Umsetzung.


Wenn es eine Rechenaufgabe wäre,
hätten Sie es schon längst gelöst.

Wenn es nicht vorwärts geht, fehlt noch etwas Wichtiges. Klarheit entsteht, wenn Zusammenhänge und Konsequenzen sichtbar werden.

Meine Mandanten kommen zu mir, wenn klar ist: So kann es nicht bleiben. Es muss etwas passieren. Was genau – und wie – ist allerdings noch unklar. Dann geht es oft um Situationen wie diese:

Strategische Entscheidungen und Übergänge

  • Keine Entscheidung trotz großem Druck. Inhaltlich ist alles klar. Die Zeit drückt. Der Vertrag liegt vor, aber wird nicht unterschrieben. Wahrscheinlich aus gutem Grund.
  • Das Geschäftsmodell auf dem Prüfstand. Das alte Geschäftsmodell trägt absehbar nicht mehr lange. Was übernimmt KI, was bleibt? Wie weit darf und will die NextGen gehen, um das Geschäft zukunftsfähig aufzustellen?
  • Wichtige strategische Weichenstellung. Große Investitionen, neue Partner, Standort-, Technologie- oder Personalentscheidungen. Diese Entscheidungen stellen die Weichen für Jahre.
  • Die aufgeschobene Nachfolge. Klar ist, der Generationswechsel muss kommen. Aber er kommt nicht. Es wird von Verkauf gesprochen, aber nicht echt gewollt. Andere Möglichkeiten werden nicht systematisch betrachtet.
  • Neue Rollen: Unklar oder noch nicht eingenommen. Die NextGen oder neue Geschäftsleitung hat offiziell übernommen. Sie traut sich noch nicht, ihren eigenen Weg zu gehen, oder die Mannschaft folgt noch der alten Generation, die weiter Einfluss nimmt.

Konflikte und Krisen

  • Akute Krise – geschäftlich oder persönlich. Die Zahlen werden schlechter, Mitarbeiter kündigen oder fallen aus, der Markt bricht ein, neue Wettbewerber entstehen – oder dem Chef fehlt die Energie, gesundheitlich oder aus anderen Gründen.
  • Keine produktive Kommunikation. Alle wissen, dass etwas nicht stimmt – aber niemand spricht das eigentliche Problem an. Die Fronten verhärten sich. Gespräche drehen sich im Kreis, werden laut oder es wird fast gar nicht mehr kommuniziert.
  • Probleme mit dem Team. Der Chef kann sich nicht durchsetzen. Das Managementteam ist keine Mannschaft. Jeder schaut auf sich. Mitarbeiter machen Dienst nach Vorschrift, denken nicht mit oder kündigen innerlich. Die Leistung stimmt nicht.
  • Familiäre Konflikte werden im Geschäft ausgetragen. Es ist nicht mehr klar, wer gerade als Vater, Schwester, Gesellschafter oder Geschäftsführer spricht. Persönliche Konflikte beeinflussen unternehmerische Entscheidungen und die Zusammenarbeit im Geschäft.
  • Richtungsstreit unter den Gesellschaftern. Die einen wollen das Unternehmen mutig entwickeln, die anderen Sicherheit. Für die einen ist es Identität, für andere nur ein Investment. Es gibt verschiedene Meinungen, aber das Unternehmen braucht eine klare Richtung.

So unterschiedlich diese Situationen sind – sie haben eines gemeinsam: Der Schlüssel zur Lösung ist noch verborgen. Ist der Schlüssel gefunden, entwickeln wir daraus gemeinsam die Lösung. Wie bei einem komplizierten Knoten genügen dann wenige gezielte Handgriffe – und er löst sich.


Wenn Sie eine dieser Situationen erkennen — sprechen wir.


Klarheit. Richtung. Tragfähigkeit.

Mein Vorgehen ist im Kern gleich, auch wenn die Situationen unterschiedlich sind. Erst wird die Situation klar und was genau anders sein soll. Dann wird der Engpass und Hebel zur Veränderung identifiziert. Daraus erarbeiten wir konkrete Handlungsoptionen. Auf Anfrage begleite ich Sie in der Umsetzung, wenn es hakt oder die Beteiligten noch Qualifizierung und Führung brauchen.

Klarheit

1. Standort-Analyse & Zielbild

Wo stehen Sie, wie ist es dazu gekommen, und wie soll es sein? Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Situation — persönlich und inhaltlich.

Richtung

2. Konkrete Handlungsoptionen

Wo ist der Hebel, über den die Veränderung wirklich wirkt? Welche tragfähigen Optionen gibt es — und was spricht für und gegen jede?

Tragfähigkeit

3. Umsetzungsbegleitung

Troubleshooting, Support und Begleitung bei der Umsetzung bis zum Funktionieren.


Meine Mandate.

Als Advisor und neutraler Sparringspartner arbeite ich mit wenigen Mandanten intensiv und individuell. Vor einem Mandat führen wir ein vertrauliches Vorgespräch. Wir klären, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist und was Sie in Ihrer Situation wirklich benötigen.

Bei einem Klärungsmandat erzielen wir spürbare Fortschritte in wenigen Tagen: erste Klarheit, neue Perspektiven und Handlungsoptionen. Darauf bauen sowohl das Entscheidungs- als auch das Lösungsmandat auf.

Beim Entscheidungsmandat klären wir, was aktuell noch bremst. Ich begleite, bis die Entscheidung bewusst getragen werden kann und getroffen ist.

Bevor es zu einem Lösungsmandat kommt, erwarte ich von meinen Mandanten, dass sie die Lösung der Situation zu einer Priorität machen. Beim Lösungsmandat entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen. Auf Wunsch bleibe ich über Monate an Ihrer Seite, bis die neue Situation trägt.

Wenn es um einen zeitkritischen, konkreten Anlass geht, stelle ich im Rahmen einer kurzen unternehmerischen Einschätzung meine Perspektive zur Verfügung.

Klärungsmandat

Wenn noch etwas Wichtiges unklar ist.

Typisch: 1–2 Tage · vor Ort
Beinhaltet
  • Vorab-Fragebogen
  • 1–2 Intensiv-Tage vor Ort, 1:1
  • Zusammenfassung der Ergebnisse
  • Follow-up-Video-Call (1 h)
Ergebnis
  • Klarheit zur Situation
  • Engpassdiagnose
  • Übersicht über erste Lösungsansätze mit Vor- und Nachteilen
  • Konkrete Vorschläge für nächste Schritte
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Entscheidungsmandat

Wenn die Entscheidung ansteht, aber noch etwas bremst.

Typisch: 1–6 Wochen
Beinhaltet
  • Klärungsmandat, zusätzlich:
  • Sichtbarmachung der Konsequenzen der Entscheidungsoptionen
  • Begleitung bis zur Entscheidung
  • Follow-up-Calls
Ergebnis
  • Klare Entscheidungsgrundlage mit sichtbaren Konsequenzen der Entscheidungsoptionen
  • Eine bewusst getroffene Entscheidung, deren Konsequenzen getragen werden können
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Lösungsmandat

Wenn der Weg erst noch entwickelt werden muss.

Typisch: 2–6 Monate
Beinhaltet
  • Klärungsmandat, zusätzlich:
  • ggf. Betriebsbesichtigung
  • Entwicklung belastbarer Lösungsoptionen
  • Monatlich 1 Advisory-Tag 1:1
  • Follow-up-Calls
  • Abgestimmte Projektarbeit
  • Troubleshooting und Begleitung bei der Umsetzung
  • SOS-Support
Ergebnis
  • Klarheit und Übersicht über tragfähige Handlungsoptionen
  • Proof of Concept der Lösung
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Kurze unternehmerische Einschätzung

Wenn es einen konkreten, zeitkritischen Anlass gibt.

Typisch: 2 Stunden
Beinhaltet
  • Video-Call oder Treffen vor Ort
Ergebnis
  • Zweitmeinung aus neutraler Perspektive
  • Einschätzung der höchsten Priorität
  • Ggf. neue Ideen zum weiteren Vorgehen
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Dr. Michael Werhahn

Dr. Michael Werhahn

Zusammenhänge verstehen. Engpass erkennen. Lösung orchestrieren.

Als Wirtschaftsingenieur bin ich neugierig, wie Dinge funktionieren, und ich mag Rätsel. Es reizt mich besonders, wenn es richtig kniffelig wird und verschiedene Disziplinen bzw. Welten miteinander verwoben sind.

Dann tauche ich in diese Welten ein und spreche mit den jeweiligen Experten – auf der Suche nach den entscheidenden Puzzleteilen. Ich füge sie zu einem neuen Gesamtbild zusammen. So entwickle ich Lösungen – durch die Vernetzung von Disziplinen, Perspektiven und Menschen, im Austausch und gemeinsam mit anderen.

Ich bin Gesellschafter der Wilh. Werhahn KG, gegründet 1841. Mein Vater, mein Großvater und die Generationen davor haben das Familienunternehmen als Eigentümer selbst geführt. Es gehört zu meiner Herkunft, Verantwortung zu übernehmen und Werte zu schaffen, die über Generationen Bestand haben. Ich kenne die Welt der Familienunternehmen von innen – auch mit ihren Schattenseiten.

Inzwischen bin ich selbst Unternehmer geworden. Mich begeistert es, in die Welt meiner Mandanten einzutauchen, den entscheidenden Engpass präzise und schnell zu erkennen und gemeinsam eine individuelle Lösung zu entwickeln, die funktioniert.

Mein Weg

Zuerst tauchte ich tief in die Welt der Naturwissenschaften und Technik ein. Ich studierte Maschinenbau an der ETH Zürich und promovierte in Elektrochemie an der TU München.

In dieser Zeit sah ich, wie das iPhone die Welt veränderte. Nicht durch die beste Technik, sondern durch geschäftlichen Erfolg. Ich wollte auch etwas verändern. Deshalb absolvierte ich ein BWL-Zusatzstudium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur und wechselte zu Evonik Industries, einem internationalen Spezialchemie-Konzern.

Dort arbeitete ich fast zehn Jahre an der Schnittstelle von Management, Strategie und Technologie. Ich entwickelte neue Geschäftsfelder, leitete interdisziplinäre Projekte und beriet das Top-Management strategisch. Dabei erkannte ich: Business und Technologie sind keine getrennten Welten. Erfolgreich werden Tech-Unternehmen, wenn beides zusammenspielt.

Mit Anfang dreißig, mitten in dieser Zeit, entstand ein Widerstand in mir, den ich nicht einordnen konnte. Den eingeschlagenen Weg konnte ich so nicht langfristig weitergehen – so erfolgreich er auch war. Aber der innere Kompass zeigte nicht, wohin stattdessen. Das war das Dilemma, bei dem andere auch nicht helfen konnten.

Ich begann wieder zu lernen – aber anders. Den eigenen Weg kann man nicht lernen, nur gehen. Ich suchte nach Werkzeugen, die mir dabei halfen, besser zu verstehen, was los war und damit konstruktiv umzugehen. Dazu gehörte auch eine Coaching-Ausbildung. Vieles davon testete ich wie ein Ingenieur zunächst an mir selbst – bis ich so weit war, auch mit anderen zu arbeiten.

Schließlich verließ ich den Konzern, um selbst Unternehmer zu werden. Auf der Suche nach einem mittelständischen Unternehmen zum Kauf führte ich viele Gespräche mit Eigentümer-Unternehmern. Dabei machte ich eine Beobachtung: Für das Geschäftliche gab es Berater. Für das Persönliche gab es Vertraute. Die entscheidenden Fragen lagen jedoch oft genau dazwischen. Diese Lücke ist heute mein Arbeitsfeld.


Situationen aus der Praxis.

Strategische Neuausrichtung

Ein Unternehmer ist gerade Chef geworden. Der Vater ist raus. Das Unternehmen übernimmt administrative Prozesse für Logistik-Dienstleister — verschiedene Sprachen, IT-Systeme, viel Papierkram. Das Geschäft läuft. Aber KI wird einen großen Teil davon bald übernehmen können. Nicht morgen — aber in drei Jahren. Er ist stark im Tagesgeschäft gefordert, die Mitarbeiter müssen sich an den neuen Chef gewöhnen, der alte ist noch in den Köpfen. Das beste Strategiepapier hätte nichts genützt. Erst musste klar sein, ob die Mannschaft ihm wirklich folgt — und wie viel Freiraum er hat. Wir arbeiten daran, dass er die Chef-Rolle wirklich einnimmt — und keine Kopie seines Vaters wird. Wir machen sichtbar, wie weit er sich traut, den Kern des Unternehmens zu verändern, und wie viel Risiko er bereit ist einzugehen. Was kann er vor sich und seiner Familie vertreten? Dann geht es um KI und die Strategie.

Technologie und Verkauf

Ein Unternehmen fertigt Stahltanks in Einzelanfertigung. Das Geschäft läuft noch — aber die Hälfte der Belegschaft ist über 50, ein Drittel über 55. Seit Jahren gibt es keine Azubis, die übernommen werden, und keine neuen Mitarbeiter in der Produktion. Jetzt soll verkauft werden. Aber ein Kaufinteressent nach dem anderen springt ab. Ein guter Käufer fragt sofort: Kann in fünf Jahren überhaupt noch produziert werden? Die Produktion hat Ideen — ein Schweißroboter könnte einen Teil der manuellen Arbeit übernehmen. Aber es gibt kein ausgearbeitetes Konzept, nur Ideen. Das überzeugt nicht. Käufer kaufen Zukunft — aber die Geschäftsführung schaut weg. Sie hofft, dass der Käufer das Problem löst. So wird es nichts mit dem Verkauf, und die Zukunft des Unternehmens ist gefährdet. Die Lösung: Die Geschäftsführung macht das Thema zur Priorität — zeigt durch Versuche und Pilotfertigung, was durch Roboter wirklich machbar ist und was nicht. Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, gibt es eine tragfähige Richtung. Und dann steht der Verkauf auf einer ganz anderen Grundlage.


Persönliche Treffen.

Am Anfang helfen oft persönliche Treffen, um schnell Klarheit zu bekommen — weil mehr kommuniziert wird als nur am Bildschirm oder am Telefon. Wo wir uns treffen, entscheiden wir gemeinsam. In meinen Räumlichkeiten in Bogenhausen stehen uns mein Büro und auch ein Besprechungszimmer zur Verfügung.

Adresse
Possartstraße 12
81679 München-Bogenhausen

Anreise
U-Bahn: U4 – Haltestelle Prinzregentenplatz
Auto: Parkplätze auf der Possartstraße nach Verfügbarkeit
Besprechungsraum Possartstraße 12 Büroraum Possartstraße 12 Besprechungstisch Possartstraße 12 Gebäude Possartstraße 12

Wir beginnen mit einem
20-minütigen Vorgespräch.

Ein kostenfreies Vorgespräch von 20 Minuten zeigt, ob und welches Format für Ihre Situation sinnvoll ist. Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an. Wir finden einen Zeitpunkt, um in Ruhe Ihre Situation zu besprechen.

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